Drogenpolitik in Deutschland

Deutschland: Gesetzgebung und Legalisierung zum Besitz von Cannabis, Amphetamine und anderen weichen aber auch härteren Drogen in Deutschland

Kommen wir einmal zur Drogenpolitik in Deutschland, welche wie in vielen anderen Bereichen, sehr kontrolliert und detailliert erfasst wird. So wurden in diesem Monat aktuelle Anträge, betreffend mehrfacher Eröffnungen von Coffee-Shops in Berlin, prompt abgelehnt. Die Absage galt dem Bezirk Berlin -Friedrichshain Kreuzberg. Ebenso kritisiert man stark den Fakt, das eine Ablehnung des Antrags widersprüchlich sei.

Schließlich ginge es am Ende um eine Bagatellisierung der Risiken von Drogen. Innensenator Frank Henkel (CDU) sah diese Entscheidung als verantwortungsbewusst und korrekt an. Die Sicherheit und notwendige Kontrolle eines entstehenden Betäubungsmittelverkehres würde nicht mehr realisierbar sein. Das Ziel, sei die Eröffnung deutscher Coffee-Shops, um den illegalen Drogenhandel einzudämmen bzw zu minimieren. Selbes Prinzip galt der Großstadt Köln, denn vergleichbar mit Berlin, werden dort Jahr für Jahr Anträge zu Eröffnung / Genehmigung von Coffee-Shops gestellt und abgelehnt. So unterstützt der Innenstadt-Bürgermeister Andreas Hupke (Bündnis 90/Die Grünen) selbst eine Forderung der Legalisierung des Konsums von Cannabis in „Cannabis-Clubs„. Das dies weniger realisierbar sei, teilt die Stadtverwaltung jedoch im selben Atemzug mit.

Suchtberatungsstellen in Deutschland

In unserem Adressverzeichnis finden Sie die Suchtberatungsstellen der jeweiligen Städte mit den dazugehörigen Kontaktinformationen.

Drogenkriminalität in Deutschland

Zahlen des Bundeskriminalamtes belegen, das im Jahre 2013 rund 1.002 Menschen an den Folgen illegaler Drogen verstarben. Somit ist ein Anstieg seit dem Jahre 2009 zu beobachten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung äußert folgende Wortpakete:“Trotz des positiven Trends mit langfristig sinkenden Drogentodeszahlen sterben jedes Jahr nach wie vor zu viele Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Drogen. Dass wir im letzten Jahr einen leichten Anstieg zu verzeichnen hatten macht deutlich, dass wir in unseren Bemühungen um die Drogenprävention und in der Suchthilfe nicht nachlassen dürfen. Wenn rechtzeitige Hilfe zur Verfügung steht, können Überdosierungen verhindert werden. Als positives Zeichen der neuen Erhebungen können wir feststellen, dass bei den unter 30-Jährigen die Todesfälle im Vergleich zum Jahr 2012 deutlich gesunken sind. Erst ab der Altersklasse der über 30-Jährigen stiegen die Drogentodeszahlen an. Prävention muss frühzeitig ansetzen, damit sie wirken kann und langjährigen drogenabhängigen muss noch zielgerichteter geholfen werden.“ Quelle:2015 Bundeskriminalamt/DE

Welche Strafe erwartet Sie in Deutschland?

Die jeweilige Strafe, entwickelt sich anhand vorliegender Tatsachen. Sprich, es ist immer abhängig davon, welche Drogensubstanz Sie zu sich nehmen und in welcher Höhe. Selbstverständlich ist es auch ein Unterschied, ob Sie mit den Drogen handeln, oder diese zum Eigengebrauch nutzen. Des Weiteren ist es wichtig, aus welchem Grund Drogen konsumiert wurden, bzw. Ihre persönlichen Umstände hinterlegt sind. Sie machen sich stets strafbar, wenn Sie sich gemäß Paragraph 29 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG), illegale Substanzen anpflanzen, herstellen, Handel betreiben, einführen, ausführen, diese veräußern, abgeben, in den Verkehr bringen, erwerben oder auf irgendeine Art und Weise verschaffen.