Drogenpolitik in Dänemark

Dänemark: Gesetzgebung und Legalisierung zum Besitz von Cannabis, Amphetamine und anderen weichen aber auch härteren Drogen in Dänemark

Die Drogenpolitik in Dänemark ist mit vielen anderen Systemen weniger vergleichbar. So tendiert der Bürgermeister Frank Jensen immer wieder in die Richtung der Legalisierung des Haschischs innerhalb Dänemarks. Er negiert weder die Gefahren noch die Tatsache, dass er selbst Erfahrungen hat sammeln dürfen. Immerhin trägt fast die Hälfte der Dänen Ihre Erfahrungen mit Drogen mit sich. Dies betrifft eine Altersgruppe von 16 bis 34 Jahren.

Hintergrund seines Vorhabens, sind folgende Unterpunkte

  • Die Gemeinde Kopenhagens züchtet selbstständig Hanfplanzen
  • Anschließende Ernte und Verarbeitung
  • Verkauf an ein halbes Dutzend Orte, welche dem illegalen Handel entsprechen

Bei gezielten Erfolgsquoten sollten Haschisch-Läden eröffnet werden, welche von dänischen Bürgern besetzt werde. Diese müssen in jedem Fall einen Krankenversicherungsausweis nachweisen können und über 18 Jahre alt sein. Geplanter Verkauf beträgt 5 Gramm Cannabis aus einem breitgefächerten Sortiment. Selbstverständlich wird die Kundschaft, laut vorhanden und Plänen, anhand qualifizierten Personals, entsprechend und ausführlich beraten. So ist der Besitz in Dänemark definitiv illegal.

Geldstrafen zwischen rund DKK 300 (40€) und 3000 DKK (400 €) Hafteinweisungen sind ein klares Ergebnis, wie auch bei uns in Deutschland. Dieses variiert stets anhand der Fakten; welche Menge an Drogen und welche Substanz?! In einem Rundschreiben von 1969 wurde jedoch von dem obersten Staatsanwalt empfohlen, bei geringer Menge, das anschließende Verfahren mit etwaigen Verwarnungen zu versehen.

Wieso steht Herr Jensen für eine Legalisierung?

Zum einen aufgrund der bereits erwähnten Fakten und zum anderen, da er eine Reduzierung der schädlichen Wirkung Haschischs erzielen möchte. In Form von Razzien, welche in den letzten Jahren vielfach vorkamen, musste die Polizei hart durchgreifen. Seit dem Jahre 2001, steht in Dänemark die konservativ-liberale Regierung an der Macht, sodass die Polizei angewiesen wurde, gesondert durchgreifen zu müssen. Dies erwirkte jedoch das Gegenteil, denn es kam anschließend zu umfangreichen Bandenkriegen zwischen den Hells Angels und etwaiger Einwanderer.

Diese bekämpften sich gegenseitig mit dem Interesse am alleinigen- lukrativen Drogenmarkt. Das ganze nahm eine Wende an sich, in welcher auch Menschen verstorben sind (erschossen). Kopenhagen galt generell als eine der sichersten Städte, jedoch leben die Bürger in dieser Großstadt sehr unruhig. Verbote und gesonderte Regelungen pflegen und leiten diese Stadt.

Verbot im „Freistaat Christiania“ ausgesprochen

Freistadt Christiania von Außen in Kopenhagen DänemarkSo ist nun ein klares Verbot ausgesprochen, welcher den bislang geduldeten Verkauf geringer Drogen eingrenzt. Hierbei handelt es sich um eine Siedlung, welch im Jahr 1971 von Hippies erschaffen bzw belegt wurde. Innerhalb dieses Bereiches wurden weiche Drogen verkauft, wie Cannabis oder Marihuana.

Die Siedlung gilt als unkonventionell und basisdemokratisch und erhielt somit rasend schnell Aussteiger. Trotz des erhöhten Drucks der Bevölkerung/ Regierung beschloss man im Laufe der Zeit, seinen Frieden mit denen zu schließen und platzierte den Begriff „Gesellschaftsexperiment“ dahinter. Selbst in der heutigen Zeit leben noch rund 1000 Menschen dort.

Unser Fazit

Dänemark gehört nach diesen Recherchen und Informationen, definitiv zu den tolerantesten Ländern im Bezug auf den Verbrauch und Besitz von Cannabis, in gesamt Europa.