Yoga wirkt gegen Depression

Yoga: entspannend und antidepressiv
Yoga: entspannend und antidepressiv

Wissenschaftlich werden Depression als psychosomatische Störungen bezeichnet, unter denen Geist wie auch Körper leiden; Schlaf, Appetit, Muskulatur etc. sind betroffen. Am häufigsten trifft es Frauen in der Menopause und Männer im Rentenalter, jedoch auch Hausfrauen und Studenten in jungen Jahren. Betroffene sprechen von Einsamkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Sorgen, Selbstmitleid, Hoffnungslosigkeit, Energiemangel, Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentratinsstörungen, Gedächtnisproblemen, Gewichtsverlust, Appetitmangel, Essstörungen und einem generellen Desinteresse, dazu Angst, Verdauungsprobleme, Schmerzen und motorische Störungen. Auslöser können hormonelle Störungen sein, körperliche Erkrankungen, Drogen oder Umweltstress. Nach einer Phase von sechs bis zwölf Monaten können Depressionen chronisch werden; medizinische Heilung wird nötig.

Bei depressiven Zuständen kann Yoga Linderung oder Heilung bringen. Asanas (Posen) und Pranayamas (Atemübungen) können Blockaden auflösen, Kriyas reinigen, Mudras stärken, Meditation hilft beim entspannen und Fokussieren, regen die Drüsen an. Eine zusätzliche ayurvedische Ernährung verstärkt die positiven Effekte.

Einfache yogische Entspannungstechniken

Irritiert oder frustriert nach einem ereignisreichen Tag? Körperlich und seelisch angespannt, jedoch weder Zeit noch Kenntnisse zum Relaxen? Mit einer einfachen Yoga-Atemübung lässt sich körperliche Ermüdung schnell reduzieren und emotionale Stabilität zurückgewinnen. Gleichzeitig wird die Energie spürbar gesteigert.

Setzen Sie sich bequem und ruhig mit geschlossenen oder geöffneten Augen. Spüren Sie bei jedem Einatmen, wie sich der Bauchraum weitet; dabei den Nabel bewusst anspannen und loslassen. Fünf bis zehn Minuten üben. Diese Atemtechnik beruhigt die Nerven sowie die gesamte Muskulatur; man fühlt sich wieder frisch, entspannt und ruhig.

Neti Kriya, die Nasenreinigung mit Lota

Für diese entspannende Yoga-Reinigungstechnik benötigt man ein Neti Lota Gefäß mit lauwarmem Salzwasser. Mittels des Lota gießt man das Wasser ins rechte Nasenloch, neigt den Kopf nach links und lässt das Wasser durch das linke Nasenloch ablaufen (durch den Mund atmen). Sympathikus wie auch Parasympathikus werden stimuliert, es erfolgt eine Energetisierung der Nervenkanäle, was gegen eine Vielzahl von Krankheiten wirkt und diese bereits im Entstehungsstadium bekämpft.

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